Die Erfolge der Hüftgelenksersatzoperationen und die Verlängerung der Endoprothesenstandzeiten haben die Indikationen für Umstellungsosteomien immer stärker eingegrenzt. Die gelenknahen Umstellungen dienen der Entlastung von stärker geschädigten bzw. belasteten Gelenkanteilen.
Eine Umstellungsosteotomie kann indiziert sein bei angeborenen Hüftgelenksfehlbildungen oder Hüftdysplasie und veränderten Winkeln des Schenkelhalses auch Coxa valga oder Coxa vara genannt.
Umstellungsosteotomien führen in der Regel zu einer Beinlängendifferenz und erfordern eine mehrwöchige Entlastung. Durch die Veränderungen von Ansatz und/oder Ursprung der ansetzenden Muskulatur kann es zu Beeinträchtigungen des Gangbildes kommen.